Das Leben finden

Das Leben finden…

An Gott zu glauben ist nicht etwas, was man mal nebenbei macht. Die Fragen rund um Gott und den Menschen lassen sich auch nicht in ein paar Zeilen beantworten. Dennoch möchten wir hier in aller Kürze zeigen, wie man Frieden mit Gott bekommen kann.

Tipp: Was wir weitergeben möchten, gründet sich ausschließlich auf die Bibel. (Warum wir auch im 21. Jhd. noch darauf vertrauen, dass die Bibel wirklich DIE Botschaft Gottes an den Menschen ist, siehst du hier!) Deswegen ist es sinnvoll, wenn du eine Bibel zur Hand nimmst, oder direkt online die Stellen nachschlägstBibelstellen sind leicht zu finden, wenn man einfach nach googled..

1. Die Ausgangssituation
Viele Menschen sind auf der Suche nach Gott. An die Frage, wer Gott nun wirklich ist, gehen sie aber dann heran wie ein Kind an einen Baukasten: Es sucht sich die Klötze heraus, die ihm gefallen und für das nach eigenen Vorstellungen geschaffene Bauwerk passend sind. Weil wir Menschen unser Gottesbild so gerne aus geistigen Bausteinen aufbauen, die uns gefallen, hat die Geschichte des menschlichen Kreativismus‘ auch eine Vielzahl an menschlichen Vorstellungen über Gott hervorgebracht. Dabei wird aber das Grundproblem in unserer Position gegenüber Gott außer Acht gelassen:

Gott ist Licht (1. Johannes 1,5): Das bedeutet, dass Gott alles, was irgendwie dunkel ist (also böse in den Augen Gottes), nicht ertragen kann: „Gott ist zu rein von Augen, um Böses zu sehen“ (Habakuk 1,13). Hieraus resultiert Gottes absolute Gerechtigkeit… er belohnt das Gute und bestraft das Böse. Gott ist aber genauso Liebe (1. Johannes 4,8): Diese Liebe Gottes zu uns ist unabhängig davon, ob in uns etwas Liebenswertes zu finden ist (das wäre die Art, mit der wir Menschen lieben). Gott liebt einfach, weil Er selbst Liebe ist.
Die Antworten des Menschen unterscheiden sich auch hier im Allgemeinen stark von den Aussagen Gottes. Während wir Menschen sagen, dass wir im Prinzip gut sind, aber durch unsere Umwelt zum Schlechten verführt werden, sagt Gott, dass wir in uns selbst böse (bzw. sündig) sind und deshalb auch schlechte Gedanken und Taten hervorbringen (Psalm 14,1.3; Psalm 53,2.4; Römer 3,12). In unseren Augen klingt das ziemlich hart. Es geht aber darum, wie Gott uns sieht. Reichen mehrere Tausend Jahre Menschheitsgeschichte nicht aus, um zu erkennen, dass wir Menschen nicht mal einen Tag dazu fähig sind, z.B. die 10 Gebote zu halten? In den Augen Gottes sind wir Sünder. Und wenn „Sünde“ in unserer Gesellschaft auch ein altmodisches Wort geworden ist, bleibt es im Wortschatz Gottes trotzdem topaktuell!

Fazit! Weil Gott Sünde nicht sehen kann, wir aber von Natur aus in uns selbst Sünder sind, kann der Mensch, so wie er geboren wird, keine Beziehung zu Gott haben! Da nützen auch religiöser Eifer, gute Werke oder philosophische Ideen nichts (Römer 3,22; Römer 3,28; Epheser 2,8-9).

2. Die Lösung
Weil Gott Licht ist, hasst er die Sünde. Weil Er aber gleichzeitig Liebe ist, liebt er den Sünder. Diesen scheinbaren Widerspruch hat Gott selbst vor 2000 Jahren am Kreuz von Golgatha gelöst: Gott sandte seinen Sohn, Jesus, auf diese Erde (Galater 4,4). Am Kreuz nahm Jesus die Sünden auf sich (1.Petrus 2,24). Gott hat dann unsere Sünden an IHM gerichtet, als hätte Jesus sie selbst begangen.

Deshalb bietet Gott jetzt jedem, der Jesus Christus als seinen persönlichen Stellvertreter im Gericht Gottes über seine Schuld akzeptiert, die Möglichkeit, Vergebung seiner Sünden zu erfahren (Epheser 1,7).
„Den, der Sünde nicht kannte, hat ER für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in IHM“. (2. Korinther 5, 21).

Stell dir vor, du hast Schulden und jemand reicht dir einen Scheck, mit dem du deine Schuld auf der Bank begleichen kannst. Die wunderbare Gnade Gottes bietet uns in Jesus genau diesen Scheck an, um unsere Schuld zu tilgen. Wir stehen jetzt vor der Wahl, das Gnadenangebot anzunehmen oder abzulehnen. Unsere Bitte ist: Komm zu Jesus und nimm SEIN Gnadenangebot an (2.Korinther 5,20)!

3. Der Weg
…ist denkbar einfach, damit ihn jeder verstehen kann.

• Akzeptiere, dass Du nicht perfekt bist, sondern sündig, und vor einem gerechten und heiligen Gott nicht bestehen wirst. Glaube daran, dass Jesus Christus auch persönlich für DICH gestorben ist, deine Schuld mit seinem Blut bezahlt hat und nach drei Tagen auferstanden ist (Johannes 5,24, Römer 10,9). ER lebt und kennt dich bis ins letzte Detail. Heute noch lädt Gott dazu ein, das rettende Angebot anzunehmen: Johannes 6,37; Johannes 7,37!

• Bete zu Jesus und bekenne IHM deine Sünden. Wir können mit Ihm sprechen, wie man mit einem Freund spricht. Nicht in irgendwelchen religiösen Formeln, sondern ganz natürlich. „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt, von JEDER Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,9)